Ein Mann namens Jabez aber war angesehener als alle seine Brüder. Seine Mutter nannte ihn Jabez, denn sie sagte: »Ich habe ihn unter Schmerzen zur Welt gebracht.« Er war es, der zum Gott Israels betete: »Segne mich doch und erweitere mein Gebiet! Sei bei mir in allem, was ich tue, und bewahre mich vor allem Kummer und Schmerz!« Und Gott erfüllte ihm seine Bitte.
– 1.Chronik 4,9-10
Das Gebet von Jabez – Wenn Schmerz nicht das letzte Wort hat
„Segne mich doch und erweitere mein Gebiet!
Sei bei mir in allem, was ich tue, und bewahre mich vor allem Kummer und Schmerz!“
Manche Namen tragen eine Geschichte in sich.
Der Name Jabez bedeutet „Schmerz“. Seine Mutter gab ihm diesen Namen, weil seine Geburt mit Leid verbunden war. Schon von Anfang an war sein Leben von einer schweren Bedeutung überschattet. Vielleicht wurde er oft daran erinnert. Vielleicht sahen andere in ihm genau das: Schmerz, Last, Schwierigkeit.
Und doch endet seine Geschichte nicht dort.
Mitten in einer Welt voller Begrenzungen tat Jabez etwas Außergewöhnliches: Er betete mutig. Er wandte sich an den Gott Israels und bat nicht um ein kleines bisschen Hilfe, sondern um Segen, Wachstum, Schutz und göttliche Begleitung.
„Segne mich doch und erweitere mein Gebiet!“
Was für ein Gebet!
Jabez ließ nicht zu, dass seine Vergangenheit seine Zukunft bestimmte. Er akzeptierte nicht, dass Schmerz seine Identität bleiben musste. Stattdessen glaubte er daran, dass Gott größer ist als seine Geschichte.
Und Gott antwortete.
Die Bibel sagt sogar, dass Jabez angesehener wurde als seine Brüder. Nicht wegen seines Namens. Nicht wegen seiner Herkunft. Sondern weil er Gott vertraute.
Wenn wir uns begrenzt fühlen
Auch wir tragen manchmal innere Namen mit uns herum:
„Nicht gut genug.“
„Zu schwach.“
„Gescheitert.“
„Übersehen.“
Vielleicht kommen diese Gedanken durch Erfahrungen, Verletzungen oder Worte anderer Menschen. Doch das Gebet von Jabez erinnert uns daran, dass Gott unsere Geschichte neu schreiben kann.
Es ist kein egoistisches Gebet, Gott um Segen zu bitten.
Es bedeutet, ihn einzuladen, unser Leben mit seiner Gunst, Weisheit und Kraft zu erfüllen. Es bedeutet zu sagen:
„Herr, gebrauche mein Leben mehr, als ich es mir selbst zutraue.“
Erweitere mein Gebiet
Das „Gebiet“ von Jabez war nicht nur Land oder Besitz. Es steht auch für Einfluss, Möglichkeiten, Verantwortung und geistliches Wachstum.
Vielleicht möchte Gott auch dein Gebiet erweitern:
neue Chancen schenken,
neue Fähigkeiten freisetzen,
neue Türen öffnen,
neue Menschen durch dich berühren.
Doch Wachstum braucht Gottes Führung. Deshalb bat Jabez zusätzlich:
„Sei bei mir in allem, was ich tue.“
Er wusste: Erfolg ohne Gottes Gegenwart bleibt leer.
Ein Gebet für heute
Vielleicht darf dieses Gebet heute auch dein Gebet werden:
Herr, segne mich.
Erweitere mein Gebiet.
Lass deine Hand über meinem Leben sein.
Schenke mir Weisheit für gute Entscheidungen.
Bewahre mich vor Wegen, die Schmerz bringen.
Und gebrauche mein Leben zu deiner Ehre.
Gott kann aus Schmerz Hoffnung machen.
Aus Begrenzung Wachstum.
Und aus einer schweren Vergangenheit eine segensreiche Zukunft.
Für deinen Kühlschrank -
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Ein kleiner Impuls für zwischendurch:Gott hört dein Gebet.

Königstochter
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