In ihm war das Leben, und dieses Leben war das Licht für alle Menschen.
Es leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht auslöschen können.
– Johannes 1:4-5 (HfA)
Warum du nicht gegen die Dunkelheit kämpfen musst
Eine Einladung, im Licht zu ruhen (Johannes 1,4–5)
Manchmal ist die Dunkelheit nicht um dich herum.
Sondern in dir.
Nicht sichtbar für andere. Aber spürbar für dich.
Die leise Angst, nicht zu genügen.
Die Müdigkeit vom ständigen Starksein.
Die Fragen, die nachts lauter werden.
Der Druck, alles irgendwie zusammenhalten zu müssen.
Vielleicht lächelst du nach außen – aber innen kämpfst du.
Und genau hier hinein spricht Johannes 1,4–5:
„In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht überwältigt.“
Lies das noch einmal, als persönliche Zusage.
In Ihm war das Leben.
Nicht in deiner Disziplin.
Nicht in deiner geistlichen Stärke.
Nicht in deiner Fähigkeit, alles richtig zu machen.
In Ihm.
Wenn du müde vom Kämpfen bist
Vielleicht hast du versucht, stärker zu glauben. Mehr zu beten. Dich mehr zusammenzureißen. Vielleicht dachtest du, wenn du nur genug tust, wird das Dunkle endlich verschwinden.
Aber was, wenn du gar nicht kämpfen solltest?
Was, wenn das Licht längst scheint?
Das Wort für „Leben“ hier bedeutet Gottes eigenes, unzerstörbares Leben. Kein zerbrechliches Gefühl. Kein spirituelles Hoch, das morgen wieder weg ist.
Es ist Sein Leben.
Und wenn du zu Jesus gehörst, dann bist du nicht außerhalb dieses Lebens.
Du bist darin.
Und es ist in dir.
Du startest vom Sieg
Der Vers endet mit einer gewaltigen Zusage:
„Die Finsternis hat es nicht überwältigt.“
Nicht deine Vergangenheit.
Nicht dein Versagen.
Nicht deine Zweifel.
Nicht deine Schwäche.
Und wenn das Licht in Christus nicht überwältigt wurde,
dann wird auch das Licht in dir nicht überwältigt werden.
Das „Logos“-Geheimnis
Johannes beginnt sein Evangelium mit:
„Im Anfang war das Wort …“
Das griechische Wort ist Logos.
So wie am Anfang Gottes Wort Licht in die Finsternis sprach, kommt Jesus als das personifizierte Wort Gottes erneut in eine dunkle Welt.
Licht ist kein Nebenprodukt.
Licht ist Sein Wesen.
Und dann geschieht etwas Revolutionäres:
Dieses Licht bleibt nicht außerhalb von uns.
Es kommt in uns.
Das Evangelium ist nicht die Aufforderung, dich endlich genug anzustrengen.
Nicht der leise Druck, dich zusammenzureißen.
Nicht die Botschaft: „Wenn du dich verbesserst, wird Gott dich annehmen.“
Das Evangelium ist:
Gott ist zu dir gekommen.
Nicht, als du stark warst. Nicht, als du alles im Griff hattest. Sondern mitten in deine Dunkelheit.
Das Licht ist nicht etwas, das du erreichen musst.
Es ist eine Person, die dich erreicht hat.
Und dieses Licht ist nicht gekommen, um dich zu verurteilen – sondern um dich zu tragen.
Du wirst nicht gerettet, weil du dich hocharbeitest.
Du wirst gerettet, weil Er herabkam.
Das ist Evangelium.
Und die Finsternis konnte es nicht aufhalten.
Was bedeutet das für dich – heute?
Vielleicht erlebst du gerade:
- Unsicherheit über deine Zukunft
- Druck im Beruf
- Spannungen in Beziehungen
- Innere Selbstvorwürfe
Hier ist die gute Nachricht:
Dein Licht hängt nicht von deiner Leistung ab.
Es hängt von Ihm ab.
Und Er hat bereits überwunden.
Du darfst heute aufhören, gegen Schatten zu kämpfen.
Du darfst anfangen, im Licht zu stehen.
Nicht weil du stark bist.
Sondern weil Er es ist.
Zum Mitnehmen
In Ihm ist Leben.
Dieses Leben ist dein Licht.
Die Finsternis hat kein letztes Wort über dir.
Vielleicht liest du Johannes 1,4–5 heute noch einmal – langsam.
Nicht als Aufforderung zur Anstrengung.
Sondern als Einladung zur Ruhe.
Du musst das Licht nicht produzieren.
Du darfst ihm vertrauen.
Atme durch.
Du bist nicht dabei zu verlieren.
Du lebst vom vollbrachten Werk.
Wenn du dieses Leben noch nicht kennst …
Vielleicht liest du diese Worte und spürst eine Sehnsucht.
Eine leise Hoffnung.
Oder einfach den Wunsch, dass dieses Licht auch dein Licht sein könnte.
Dann darf ich dir etwas Wichtiges sagen:
Dieses Leben ist nicht für einige wenige gedacht.
Es ist ein Geschenk.
Errettung bedeutet nicht, dass du zuerst besser werden musst.
Sie beginnt dort, wo du ehrlich wirst.
Wenn du Jesus annimmst – wenn du sagst:
„Herr, ich brauche dich. Ich vertraue dir.“ –
dann kommt Sein Leben in dich.
Nicht, weil du alles verstehst.
Nicht, weil du alles richtig machst.
Sondern weil Er treu ist.
Du darfst es empfangen.
Vielleicht ist heute der Moment, an dem du aufhörst, allein zu kämpfen –
und beginnst, zu vertrauen.
Denn das Licht ist gekommen.
Und es ist stärker als jede Dunkelheit.
Amen.
Königstochter
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